Archiv unserer Ausstellungen

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Haben Sie Interesse an Informationen über abgeschlossene Ausstellungen der Leica Galerie Nürnberg?

Wir sagen Ihnen, wo Sie die Ausstellung eventuell noch sehen können,
ob wir sie ggf. wiederholen, und ob Sie die Bilder noch erwerben können.


Dr. Paul Wolff & Alfred Tritschler: Mit dem Kraftwagen ...

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05.10.2020 - 16.01.2021

Dr. Paul Wolff & Alfred Tritschler - "Mit dem Kraftwagen von Frankfurt nach Nürnberg"

Das Auto wurde in den zwanziger und dreißiger Jahren zunehmend zum zuverlässigen Verkehrsmittel. Anders als mit der Eisenbahn, konnte man auf der Reise mit dem Kraftwagen seine ganz individuellen Fahrstrecken planen, jederzeit die Fahrt unterbrechen und sich an den Schönheiten auch abgelegener Orte erfreuen.

Von einer solchen Reise in den Jahren vor dem Krieg erzählen die Bilder dieser Ausstellung. Zwei berühmte Fotografen jener Zeit - Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler - haben auf ihrer Reise von Frankfurt nach Nürnberg die Kameras dabei gehabt und uns wunderbare Fotografien aus jenen Tagen hinterlassen ...

Wolfram Reuter, Leica Galerie Nürnberg

 

 

 

Hier noch ein Hinweis für Interessierte, die gerne mehr über die beiden Fotografen erfahren wollen:

Es gibt ein phantastisches Buch

 welches sich mit dem Leben und den Werken von Dr. Paul Wolff und Alfred Tritschler befasst. Ich habe es mit Begeisterung gelesen und kann es aus Überzeugung weiterempfehlen, und auch in der Fachpresse wird es ausgesprochen lobend erwähnt, z.B. hier.

Die Freunde der Automobilgeschichte seien auf ein weiteres, interessantes Buch hingewiesen:

"Automobile in den 30er Jahren"

Beide Bücher sind im Leica Store Nürnberg vorrätig!

 

 

Michael Friedel: "Westdeutsche Augenblicke"

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18.07.2020 - 26.09.2020

Michael Friedel - "Westdeutsche Augenblicke 1955 - 1976"

In Fotokreisen ist das Werk von Friedel (*1935) noch wenig bekannt, obwohl er im Jahre 1967 mit dem Titel „Masters of the Leica“ geehrt wurde. Seine großen Reportagen für Quick, Stern oder GEO haben Geschichte geschrieben, oft wurden seine Bilder die Titelseiten jener großen Magazine.

In jüngerer Zeit kaum gezeigt oder publiziert wurden seine frühen Fotografien in Schwarz-Weiß, seine gut gesehenen Straßenbilder oder überraschenden Porträts prominenter Zeitgenossen wie Sophia Loren, Elvis Presley oder Rainer Werner Fassbinder.

Seine Fotografien erzählen Geschichten, aber auch Geschichte. Die Leica Galerie Nürnberg hat eine Auswahl aus seinem umfangreichen Werk getroffen. Diese Bilder beschreiben das Leben und das Lebensgefühl der Menschen im Westdeutschland von 1955 bis 1976, sie erzählen vom Ausklingen der unmittelbaren Nachkriegszeit, vom Aufbau eines wachsenden Wohlstands, und vom Zurechtfinden in der westlichen Zivilisation.

Es war eine Zeit, die in unserer Erinnerung verblasst, die aber in vielerlei Hinsicht die Basis ist für unsere heutige Gesellschaft, für unsere oft als selbstverständlich empfundene Freiheit, für unseren Wohlstand und unsere Wirtschaftskraft. Diese Zeit dem Vergessen zu entreißen, und das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Phase unserer Geschichte zu stärken, das soll mit den fast 40 Fotografien versucht werden, die die Leica Galerie Nürnberg ausstellt. Und es sollen Bilder gezeigt werden, die das Werk eines großartigen Fotografen sind.

 

Wolfram Reuter, Leica Galerie Nürnberg

Stefan Winkelhöfer "Hans"

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25.01.2020 - 18.04.2020

Stefan Winkelhöfer: "Hans. Eine kleine Geschichte vom Glück"

 

 

 

 

 

Vor einigen Jahren hat der in Regensburg geborene Fotograf einen alten Bauern kennengelernt, der ein ganz und gar ungewöhnliches Leben führt. Ein Mensch, der aus der Zeit gefallen zu sein scheint.

Er fragte ihn: „Hans, was ist Glück für Dich?“ Hans antwortete: „Woaß i net. Dass i gsund bin und bei meine Viecher im Stall sei derf!“  So viel Bescheidenheit, so wenig Ansprüche ans Leben, so viel Zufriedenheit, so wenig Enttäuschung, obwohl der Hans wahrlich kein leichtes Leben hinter sich hat - das hat Stefan Winkelhöfer schwer beeindruckt.

Er begann beim Hans zu fotografieren und dokumentierte mit seiner Leica M den Alltag des Hans in Schwarzweiß-Aufnahmen, für die er sich fünf Jahre Zeit nahm. Immer wieder hielt er ein Stück seines Lebens in Bildern fest. Auf diese Weise schuf er ein sehr persönliches Porträt eines Kleinbauern, der seinen Hof in seiner sehr langen Existenz nur selten verließ. Als „Daheimgebliebener“ lebt er ein Leben, das partout nicht mehr in die moderne Zeit passen will.

Die Ausstellung in der Leica Galerie Nürnberg erzählt mit einfühlsamen Bildern die Geschichte von Hans und von Dingen, die bald nicht mehr sein werden.

Hardo Reimann: "Mitrata" - Hilfe für Nepals Kinder

          

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  26.10.2019 - 18.01.2020  

  Hardo Reimann - "Mitrata" - Hilfe für Nepals Kinder

 

Volker Figueredo Véliz - „Cuba - Inside"

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19.07. - 19.10.2019

Volker Figueredo Véliz - „Cuba - Inside“

 

 

 

Norbert Rosing "Wilde Arktis"

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Unser Beitrag zur  BLAUEN NACHT

04.05. - 13.07.2019

Norbert Rosing - „Wilde Arktis – Im Reich der Eisbären“

Michael Fackelmann - "DON'T STOP THE DANCE"

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15.03. - 27.04.2019

Michael Fackelmann 

"DON'T STOP THE DANCE"

Patrick Ludolph "Seefahrer - Seafarers"

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23.11.2018 - 09.03.2018

Patrick Ludolph  "Seefahrer - Seafarers"

 

Wolfgang Peter "Tibet - vollkommen analog"

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12.10.2018 - 17.11.2018

Wolfgang Peter  "Tibet - vollkommen analog"

 

Ulrich Mack - "Kennedy in Berlin"

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 29.06.2018 - 06.10.2018

 Ulrich Mack - "Kennedy in Berlin"

 

"Mein wildes Deutschland" Norbert Rosing

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23.03.2018 - 23.06.2018

Norbert Rosing "Mein wildes Deutschland"

Norbert Rosing ist einer der bekanntesten Naturfotografen Deutschlands. Er blickt auf über zwei Jahrzehnte intensiver Arbeit als Naturfotograf zurück. Zahlreiche Bildbände, Kalender, Poster wurden mit seinen Bildern gestaltet.

Der Weg ist das Ziel, unterwegs sein ist sein Leben. Den größten Teil des Jahres ist Norbert Rosing unterwegs im Auto, im Flugzeug, auf dem Boot oder Motorschlitten, um zu seinen Tieren oder entlegenen Landschaften zu gelangen.

Die Bilder, die er auf diesen Reisen schafft, sind legendär. Und sehsüchtig wird man beim Betrachten seiner neuesten Bilder aus seinem "Wilden Deutschland" - ganz in Schwarzweiß!

Eine Auswahl haben wir in der Leica Galerie Nürnberg gezeigt.

"Ein Tag in Nürnberg"

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01.03.2018  -  17.03.2018

Ein Tag in Nürnberg - ein Tag mit der Leica

 

Craig Semetko - Funny Business

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02.12.2017  -  24.02.2018

Craig Semetko - "Funny business"

"Dunnerholler - so ein fränkischer Fotograf"

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Dunnerholler - so ein fränkischer Fotograf

30.09. bis 25.11.2017

 

Bis zum 25.11.2017 haben wir  Andreas Riedel mit seinen wunderbaren Schwarzweiß-Fotografien gezeigt.

In der Unauffälligkeit der Provinz hat er Großartiges und Bleibendes geschaffen.

 

"Chinaflug" von Graf zu Castell-Rüdenhausen

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Bis zum 23.09.2017 haben wir den "Chinaflug" - einmalige Luftaufnahmen des Chinas der 30er-Jahre von Wulf-Diether Graf zu Castell-Rüdenhausen gezeigt.

Wulf-Diether Graf zu Castell-Rüdenhausen (1905 – 1980) war ein visionärer und mutiger Pionier der Zivilfliegerei.

Seit 1932 war er Pilot bei der damals noch jungen Deutschen Luft Hansa. Dort erkannte man seine fliegerischen Leistungen, aber auch seinen Mut und seinen Pioniergeist, und beauftragte ihn, das China jener Zeit für die zivile Luftfahrt zu erschließen. Dieser Auftrag dauerte von 1933 bis 1936.

 

In seinen unzähligen Flügen über das Reich der Mitte, von Kanton bis zu den mongolischen Städten des Nordens, von der schon modernen Metropole Shanghai bis zu den gewaltigen unberührten Gebirgen des Himalaya sammelte er Eindrücke vom China der damaligen Zeit - und er hielt diese Eindrücke mit seiner Kamera fest.

Bei jedem Flug lag seine Leica II neben ihm, klein und handlich, einsatz-, schuss- und griffbereit. Kurze Verschlusszeit, eingebauter Sucher und Entfernungsmesser und eine Handvoll Objektive dienten ihm dazu, weit über 1000 Bilder einzufangen. Es entstanden Perspektiven und Ansichten, wie sie vorher noch niemand gesehen hatte, nicht in China und nicht in anderen Teilen der Welt. Und es sind wohl die einzigen geblieben, die damals dieses riesige Land aus der Luft dokumentiert haben.

Aus heutiger Sicht fanden die vielen Flüge innerhalb Chinas unter unvorstellbar abenteuerlichen Bedingungen statt: Ohne Funkverbindung, nur mit Kompass und unvollständigen Landkarten, mit störanfälliger Technik und schwierigsten Verständigungsmöglichkeiten.

Dass es dennoch gewagt wurde, die ersten mutigen Schritte in Richtung einer Zivilluftfahrt zwischen den Erdteilen für künftige Generationen zu gehen, verdient höchsten Respekt und Dankbarkeit.

Graf zu Castell-Rüdenhausen hat seine pionierhaften Erlebnisse in einem Buch veröffentlicht, reich bebildert mit seinen eindrucksvollen Fotografien. Dieses Buch erschien 1938 unter dem schlichten Titel „Chinaflug“ und war ein großartiger Erfolg.

Unsere Ausstellung haben wir ebenfalls „Chinaflug“ genannt, in Erinnerung an das Buch und an die Leistungen eines großartigen Menschen.

 

Der "Nürnberger Stadtanzeiger" hat sich die Ausstellung ebenfalls angesehen:

 

Stadtanzeiger

 

"ZEN-Art-Fotografie"

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"ZEN-IMPRESSIONEN - Der Weg zum meditativen Minimalismus" vom 06.05.2017  -  01.07.2017

ZEN steht für Einfachheit, Stille und Meditation. Diese Gedankenwelt hat Hermann J. Netz in seine Fotografie übertragen.
Hermann J. Netz befasst sich als ZEN-Art-Fotograf intensiv mit Natur und Kultur. Charakteristisch sind seine Detailstudien, seine abstrakte Bildauffassung und die minimalistische Arbeitsweise.
Seine Philosophie ist es, die alltäglichen, banalen Dinge zu entdecken, sie aus ihrer Unscheinbarkeit herauszukristallisieren und sie aus einem ungewohnten Blick zu zeigen. Es entsteht so eine meditative, den spontanen Eingebungen folgende Fotografie der leisen, unauffälligen Motive unserer Welt.

Mit 40 Bildern hat der Künstler ausdrucksvolle Beispiele seiner Herangehensweise und deren Ergebnisse gezeigt.

 

"Ara Güler - Das Auge Istanbuls"

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Am 11.02.2017 bis zum 15.04.2017 haben wir Ara Güler, das Auge Istanbuls gezeigt.

Mehr als 50 verschiedene Werke haben wir in unserer Galerie ausgestellt: Szenen aus dem Leben in Istanbul, künstlerische Impressionen dieser Stadt, aber auch Bilder berühmter Zeitgenossen Ara Gülers, so wie er sie als Fotograf gesehen und festgehalten hat.